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Projekt: Josef Felder
Radikalismus in der BRD
1. Rechtsextremistisches Parteienlager
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

1.1 allgemeine Entwicklung
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

1.2 Republikaner
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

1.3 Nationaldemokratische Partei Deutschlands
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

2. Rechtsextremistisches Wahlverhalten
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

3. kultureller Rechtsextremismus
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

4. Entwicklung der Neonazi-Szene
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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4. Die Entwicklung der Neonazi-Szene


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Neonaziaufmarsch in Leipzig am 01.05.2006

Vollbild (28 kb)

hier
Demoplakat: In Cham (Bayern) demonstrierten 7.000 Einwohner gegen Rechts

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Jenseits der Parteipolitik kam es seit den siebziger Jahren zur Entstehung einer „Neonazi-Szene“. Die Neonazis, die durch provokante Auftritte in der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit erregen, beziehen sich trotz geringer ideologischer Differenzen einheitlich auf die Grundprinzipien des Nationalsozialismus, zu welchen u.a. Hitlers „Mein Kampf zählt.


Während die Bewegung gegen Ende der achtziger Jahre an Anhängern verlor, erhoffte sich die Szene einen Zuwachs durch die neuen Bundesländer. 1990 wurde im Osten die „Nationale Alternative“ („NA“) gegründet, später jedoch erlangte die „Deutsche Alternative“, obwohl im Westen gegründet, in Ostdeutschland den Status der größten neonazistischen Organisation.


Ab 1992 wurden Gruppierungen wie die „NA“ oder die „NO“ („Nationale Offensive“) von Seiten der Regierung verstärkt unter Druck gesetzt, weshalb die Organisationsstrukturen langsam zerfielen.


Als Folge bildeten sich ab 1994 sogenannte regionale „Nationale Kameradschaften“, um bisher unbekannte Agitationsmöglichkeiten auszutesten (siehe Abbildung 2).


hier
Demonstration der Kameradschaft Aachener Land

Vollbild (76 kb)


Im Jahr 2006 existieren schätzungsweise 160 verschiedene Kameradschaften dieser Art. Zeitweise verhinderten Verbotsmaßnahmen und Machtkämpfe unter Führungspersonen ein intaktes nationales Netzwerk, allerdings gibt es durchaus bundesweite Koordinationszentralen. Hier ist der „Widerstand West", eines der überregionalen Organisationsbüros der neonazistischen „freien Kameradschaften“ zu nennen, das in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz aktiv ist.


In Bayern und Baden-Württemberg gibt es den „Widerstand Süd“, in Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Bremen und Hessen agiert das „Nationale und Soziale Aktionsbündnis Norddeutschland (NSAN) und wiederum das Nationale und Soziale Aktionsbündnis Mitteldeutschland (NSAM) ist in den Bundesländern Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen aktiv.


Das neonazistische Personenpotenzial in der BRD liegt laut Verfassungsschutzbericht von 2005 bei 4.100 Personen.


Andere Personengruppen hingegen, im Speziellen gewaltbereite Rechtsextremisten, wie Skinheads verfügen mit 10.400 Aktiven über wesentlich mehr Mitglieder.


Auffällig ist, dass schon Ende der neunziger Jahre mehr als die Hälfte der aktiven Neonazis ostdeutsch waren, obwohl in Ostdeutschland nur 20% aller Bundesbürger lebten.


hier
Ausschnitt aus Nürnberger Nachrichten vom 28.04.2001

Vollbild (242 kb)


Literatur:
Bundesministerium der Innern (Hrsg.), Verfassungsschutzbericht 1999, Berlin 200,S.23
http://www.verfassungsschutz.de/de/publikationen/verfassungsschutzbericht/


Von Juliane Rick

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